In diesem Jahr sind es 50 Kinder aus 18 verschiedenen Herkunftsländern, die beim Camp dabei sind. Sechs- bis Zwölfjährige, die nicht nur im Unterricht, sondern auch beim Spielen, Basteln und Theaterspielen jede Menge miteinander lernen. Unterstützt werden sie von 14 engagierten Fachkräften – darunter Lehrkräfte und Theaterpädagogen – die für Abwechslung und ein buntes Programm sorgen.
In dieser Woche schaute der stellvertretende Bürgermeister Matthias Harman vorbei. Er ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit den Kindern zu Mittag zu essen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Danach hatten die jungen Camp-Teilnehmenden jede Menge Fragen vorbereitet. „Wie lange dauert eigentlich eine Amtszeit?“, „Verdient ein Bürgermeister Geld?“ oder ganz praktisch: „Können Sie den Dönerpreis wieder auf 2,50 Euro senken?“ Auch nach seinen Hobbys wurde gefragt. Harman nahm sich Zeit und beantwortete alles geduldig. „Man sieht den Kindern an, wie viel Freude und Spaß sie hier haben. Es ist toll zu erleben, wie neugierig und voller Energie sie sind“, sagte er.
Natürlich durfte auch eine kleine Überraschung nicht fehlen: Zum Nachtisch spendierte Harman eine Runde Eis, die nach dem gemeinsamen Mittagessen doppelt gut schmeckte.
Zum großen Abschluss des zweiwöchigen Sprachcamps wird traditionell ein Theaterstück aufgeführt. Dieses Jahr steht alles im Zeichen von „Wasser und Leben“. Die Kinder haben die Geschichte selbst entwickelt und nicht nur Texte, sondern auch Requisiten und Bühnenbild mit viel Fantasie gestaltet. „Die Kinder sind von Anfang an beteiligt und bringen ihre Ideen ein. Man spürt, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt“, sagt Agnieszka Bednorz, Leiterin des Projekts und bei Innosozial verantwortlich für den Fachdienst Integration.