Emilia, Leo und Mats führen Vornamenstatistik 2025 an

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Emilia, Leo und Mats sind die beliebtesten Vornamen des Jahres 2025 in Ahlen. Wie aus der aktuellen Vornamenstatistik des Standesamtes hervorgeht, erhielten jeweils zehn neugeborene Jungen die Namen Leo und Mats. Bei den Mädchen liegt Emilia mit elf Vergaben deutlich an der Spitze. Auf den weiteren Plätzen bei den Mädchennamen folgen Lina und Nora mit jeweils sechs Eintragungen in das Geburtsregister. Dahinter reihen sich Emma, Juna, Mila und Paula ein, die jeweils fünfmal vergeben wurden.

Bei den Jungennamen schließen sich an die Spitzenplätze der Vorjahressieger Noah mit neun Nennungen sowie David, Leonard und Milan mit jeweils acht Vergaben an. Vorgestellt wurden die Zahlen im Rahmen der Jahresstatistik 2025 von Ralf Goldstein, Leiter des Standesamtes Ahlen, gemeinsam mit Fachbereichsleiterin Gabriele Hoffmann.

Zehnjahreshoch bei den Geburten
Ein weiterer bemerkenswerter Wert zeigt sich bei der Zahl der Geburten: Mit insgesamt 1212 beurkundeten Geburten verzeichnete Ahlen im Jahr 2025 einen Höchststand innerhalb der vergangenen zehn Jahre. Der Durchschnitt der letzten Dekade lag bei jährlich 1115 Geburten. Möglicherweise steht dieser Anstieg im Zusammenhang mit der Schließung der Geburtsstation des Oelder Krankenhauses im vergangenen Jahr. Das St. Franziskus-Hospital Ahlen ist damit die letzte verbliebene Geburtsstation im Kreis Warendorf.

Warum es so ist, lässt sich nicht eindeutig erklären, doch für Geburtsstandesämter gilt seit Jahren eine Faustformel: Rund 50 Prozent der Geburten entsprechen der Anzahl der Sterbefälle. Diese Annahme bestätigt sich auch für Ahlen im Jahr 2025. Bei insgesamt 1.212 Geburten wurden 600 Sterbefälle beurkundet. „Damit gibt uns die Statistik recht“, fasst Standesamtsleiter Ralf Goldstein zusammen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen leichten Anstieg um 16 Sterbefälle.

Beliebte Hochzeitstermine 2026 gefragt
Im Ahlener Standesamt zeichnet sich eine hohe Nachfrage nach besonderen Traudaten ab. Wer 2026 noch ein markantes Hochzeitsdatum sucht, hat grundsätzlich weiterhin Chancen. Der 26.06.26 ist jedoch bereits vollständig ausgebucht. „Da ist nichts mehr zu machen“, so Goldstein. An diesem Tag sind sieben Trauungen geplant. Für den 02.06.26 gibt es hingegen noch Hoffnung: „Es gehen bereits Anfragen ein, aber wir haben auch noch freie Termine“, erklärt der Standesamtsleiter.

Die Zahl der Eheschließungen lag 2025 etwa im Schnitt der letzten zehn Jahre. 202 Paare gaben sich das Ja-Wort, das sind nur unwesentlich weniger als der Schnitt ergibt (210). Mit Fertigstellung des neuen Stadthauses werden bald auch die ersten Ehen im neuen Trauzimmer des Standesamtes geschlossen. Das liegt im Erdgeschoss und wird separat über einen eigenen Eingang zu erreichen sein.

Der Vorteil ist laut Ralf Goldstein, dass dann auch samstags am Sitz des Standesamtes Trauungen stattfinden können und nicht nur an den sechs weiteren Trauorten. Unter diesen war in den letzten zwölf Monaten vor allem das Heimatmuseum bei den Brautpaaren beliebt (60 Trauungen). Es liegt in der Präferenz nur ganz knapp hinter dem Trauzimmer im Rathaus (63). 


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