Fast 9,6 Millionen Euro für Städtebau in Ahlen

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Regierungspräsident Andreas Bothe hat Förderbescheide für städtebauliche Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 72 Millionen Euro für 19 Maßnahmen in 17 Kommunen bewilligt. Die Mittel stammen aus dem gemeinsamen Förderprogramm des Landes NRW und des Bundes zur Stadt- und Gemeindeentwicklung. „Die Förderbescheide ermöglichen es den Städten und Gemeinden in unserem Regierungsbezirk, wichtige Projekte voranzubringen und ihre Orte nachhaltig attraktiv und lebenswert für die Menschen zu gestalten“, sagte Regierungspräsident Andreas Bothe bei der Übergabe an die Kommunen.

Die Städtebauförderung unterstützt die Kommunen auf Grundlage integrierter Stadtentwicklungskonzepte bei der Umsetzung städtebaulicher Projekte in den Zentren und Ortskernen, in Wohnquartieren mit besonderen sozialen und städtebaulichen Problemlagen oder bei der Entwicklung von Industrie-, Verkehrs- oder Militärbrachen. Von zunehmender Bedeutung ist dabei die Umsetzung von Projekten zur Klimafolgenanpassung. Das Förderprogramm besteht aus den drei Regelprogrammen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.

Was mit dem Geld in Ahlen passiert

Die Förderzusagen nahmen Ahlens Stadtbaurat Thomas Köpp und Fachbereichsleiter Markus Gantefort entgegen. Ahlen profitiert in diesem Jahr besonders von der Mittelzuweisung. Die Stadt Ahlen erhält eine Förderung in Höhe von 7.116.000 Euro für die weitere Umsetzung des Masterplans Innenstadt. Die Mittel sind insbesondere für den Rückbau des alten Rathauses sowie für die Gestaltung der Außenanlagen am neuen Stadthaus vorgesehen. Darüber hinaus werden anteilige Planungskosten für die Sanierung der Stadtbücherei und des Bahnhofsgebäudes gefördert. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben betragen 8.895.000 Euro, sodass der Fördersatz bei 80 Prozent liegt.

Für das Gebiet Ahlen Süd/Ost bewilligt die Bezirksregierung Münster der Stadt Ahlen eine Förderung in Höhe von 2.479.000 Euro. Die Mittel dienen insbesondere der barrierefreien und fuß- sowie radverkehrsfreundlichen Umgestaltung des Quartiers. Weitere Schwerpunkte sind die Erneuerung von Spiel- und Aktionsflächen, Planungskosten für den Neubau eines Jugend- und Quartierszentrums sowie Sicherungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen Zeche Westfalen (Förderturm II, Maschinenzentrale, Friktionshalle, Mannschaftsgang). Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben betragen 3.541.000 Euro, woraus sich ein Fördersatz von 70 Prozent ergibt.


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