Harman erinnert an vierten Jahrestag des Kriegsbeginns

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Mit eindringlichen Worten hat Bürgermeister Matthias Harman an den vierten Jahrestag des Beginns der russischen Aggression gegen die Ukraine erinnert. Der seit 24. Februar 2022 tobende Krieg müsse sofort beendet werden, forderte Harman. „Dieser Angriffskrieg ist durch nichts zu rechtfertigen. Er bringt Tod, Zerstörung und unermessliches Leid über die Menschen“, sagte der Bürgermeister.

Zugleich bekräftigte Harman die Solidarität der Stadt Ahlen mit der Ukraine. Seit Kriegsbeginn habe Ahlen zahlreiche Geflüchtete aufgenommen. „Menschen, die vor Bomben, Angst und Gewalt geflohen sind, haben bei uns Schutz gefunden. Darauf können wir als Stadtgesellschaft stolz sein“, so Harman.

Ein besonderes Augenmerk legte der Bürgermeister auf die Unterstützung der befreundeten ukrainischen Stadt Khotyn. Die Hilfe aus Ahlen sei weiterhin konkret und wirksam. „Zuletzt konnten dank großzügiger Spenden aus Ahlen zwei Fahrzeuge sowie mehrere Stromaggregate nach Khotyn gebracht werden“, berichtete Harman. Gerade angesichts zerstörter Infrastruktur seien solche Hilfsgüter von unschätzbarem Wert, habe ihm sein Amtskollege Andrii Dranchuk versichert. „Unsere Freundschaft zeigt sich nicht in Worten, sondern im Handeln.“

Großen Dank sprach der Bürgermeister dem bürgerschaftlichen Engagement in Ahlen aus. Die „Ukraine Hilfe Ahlen“ habe mit großem Einsatz Spenden gesammelt, Transporte organisiert und Hilfsaktionen koordiniert. „Dieses Engagement ist ein starkes Zeichen gelebter Solidarität“, würdigte Harman. Ebenso hob er die Arbeit weiterer Initiativen hervor, etwa des Friedenbündnisses, sowie aller Ehrenamtlichen, die sich in der Betreuung und Unterstützung der ukrainischen Geflüchteten engagieren.

Abschließend mahnte Harman, nicht nachzulassen: „Der vierte Jahrestag ist Auftrag an uns alle, weiter für Frieden einzutreten, Hilfe zu leisten und an der Seite der Ukraine zu stehen.“


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