Adomats Karriere bei der Stadt Ahlen begann 1984 als Hausmeister im damaligen städtischen Altenheim. Ständige Entwicklung sei sein Motto gewesen, so Berger. Es folgte der Wechsel an die Gesamtschule und dann ans Städtische Gymnasium, wo er als Schulhausmeister nicht nur Glühbirnen wechselte, sondern Generationen von Schülern miterlebte.
Der Wechsel in die Verwaltung ließ nicht lange auf sich warten. Ab 2007 war Adomat in der Stadtkasse tätig, unter anderem in der Vollstreckung. Die größten Spuren habe Jörg Adomat als Vorsitzender des Personalrates hinterlassen. 14 Jahre lang gehörte er der Beschäftigtenvertretung an, seit 2016 als ihr Vorsitzender. „Sie waren ein echter Kümmerer, einer mit Rückgrat, mit Herz, mit gesundem Menschenverstand und dem berühmten Draht zu den Leuten“, würdigte Berger seinen „Widerpart“, mit dem er gerne zusammengearbeitet und stets tragfähige Lösungen für die Verwaltung gefunden habe. Dies sei ihm leichtgefallen, sei Adomat doch immer „fair, lösungsorientiert und dabei niemals um einen flotten Spruch verlegen“ gewesen. Selbst in gelegentlich hitzigen Diskussionen habe der Vorsitzende oft mit einem Lächeln für die nötige Erdung gesorgt. „Im Namen der Stadt Ahlen und aller Kolleginnen und Kollegen möchte ich Ihnen ganz herzlich danken“, so Berger. Christian Roßbach als Vertreter des Personalrates hob an seinem früheren Vorsitzenden „den immer vermittelnden Einsatz, Dein offenes Ohr und Deine aufmunternde Art“ hervor.
Neben Jörg Adomat wurde auch dessen Ehefrau Hildegard Adomat nach 31 Jahren aus den Diensten der Stadt Ahlen verabschiedet. Zuletzt war sie beschäftigt als Standesbeamtin und Sachbearbeiterin für Sozialleistungen. Sein 25-jähriges Dienstjubiläum beging in der Feierstunde Uwe Gebhardt, der bei den Ahlener Umweltbetrieben (AUB) im Bereich der Straßenreinigung tätig ist.
Weitere Verabschiedungen:
Dirk Backhove (beschäftigt bei der Stadt Ahlen seit dem Jahr 2000) übernahm verschiedene Hausmeisterdienste und war zuletzt Helfer der Bauleitung im Zentralen Gebäudemanagement.
Der Kfz-Mechaniker Dieter Eigemeier (2015) sorgte als Sportplatzwart für den guten Zustand städtischer Sportflächen.
Der Technische Zeichner und Bautechniker Elmar Kleier (1983) führte das Geografische Informationssystem bei der Stadt Ahlen ein und war tätig im Bereich Erschließungs- und Ausbaubeiträge sowie in der Bauordnung.
Der gelernte Bergmann Jürgen Koch (2009) wechselte von der Ruhrkohle AG zur Stadt Ahlen, bei der er handwerkliche Tätigkeiten in den Jugendzentren verrichtete, aber auch im Bereich der Jugendbetreuung sehr aktiv war.
Hauptbrandmeister Holger Lutz (1994) qualifizierte sich bei der Bundeswehr zum Fahrlehrer und war in seiner langen Laufbahn bei der Feuerwehr der Stadt Ahlen im Brandschutz- und Rettungsdienst, als Disponent in der Einsatzzentrale sowie in der Schlauchpflege und Behördenfahrschule eingesetzt.
Vor seiner Hausmeisterstelle an der Don-Bosco-Schule arbeitetet der Betriebsschlosser Rainer Pottgüter (2000) unter anderem als Kraftfahrer und Mülllader bei den AUB sowie in der Vollstreckungsstelle der Stadtkasse.
Verschiedene Aufgaben führten Iris Rademacher (1973) über ein halbes Jahrhundert durch mehrere Abteilungen der Stadtverwaltung. So war sie beschäftigt in der Sozialabteilung, im Schreibdienst und bei den AUB.
Die Stadtplanerin Dorothea Sachs (2008) leitetet die Gruppe „Stadterneuerung, Projektentwicklung und Liegenschaften“ im Fachbereich für Stadtentwicklung und Bauen, wo sie unter anderem verantwortlich war für die Vermarktung städtischer Baugrundstücke.
Als Gruppenleiter für Soziales im Fachbereich Jugend, Soziales und Integration ist Städtischer Verwaltungsrat Thomas Schürmeyer (1992) in die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit getreten.
Diplom-Sozialarbeiter Uwe Schnafel (1988) war unter anderem beschäftigt im Allgemeinen Sozialen Dienst, in der Jugendgerichtshilfe, als pädagogischer Mitarbeiter der Volkshochschule und zuletzt als ständiger Vertreter der VHS-Leitung.
Nach zwölfjähriger Bundeswehrzeit wechselte der gelernte Werkzeugmacher Heinz Schröder (1994) als Verwaltungsfachangestellter zur Stadt Ahlen. Verantwortlich war er für das Beschaffungswesen der städtischen Dienststellen sowie repräsentative Aufgaben.
Auf verschiedenen Feldern pädagogischer Arbeit, wie bspw. in einer Wohngruppe für Jugendliche oder in der Notunterkunft für Geflüchtete, war Diplom-Pädagogin Ursula Schuricht (2017) tätig, bevor sie ihre Beschäftigung im Sozialfachbereich der Stadt Ahlen aufnahm.
Stadthauptsekretär Jörg Toppmöller (1991) absolvierte eine Ausbildung zum Elektroinstallateur und diente zwölf Jahre als Zeitsoldat, als er seine Laufbahn bei der Stadt Ahlen begann, die ihn unter anderem in Stadtkasse und Steuerabteilung führte sowie in das Finanz- und Rechnungswesen der AUB.
Als Baggerführer in der Straßenunterhaltung arbeitete der Werkpolier im Tiefbau Dietmar West (2005) bis zu seinem Renteneintritt bei den AUB.