Im Anschluss an die lebhafte Debatte im Plenum, die die teilweise unterschiedlichen Positionen der Fraktionen gut verdeutlichte, traf die Gruppe sich zu einer Diskussion mit Henning Rehbaum als ihrem direkt gewählten Abgeordneten für den Kreis Warendorf. In dem Gespräch ging es neben den Thema Frauenpolitik auch um künstliche Intelligenz und Ausbildungsförderung. Man war mit dem Abgeordneten einig, dass künstliche Intelligenz viele Berufsbilder verändern und einige sogar überflüssig machen werde. Daher sei es wichtig, darauf rechtzeitig zu reagieren. „Die neuen Möglichkeiten durch künstliche Intelligenz sind vielfältig, bringen aber auch Gefahren mit sich.", so der Abgeordnete. „Besonders Jugendliche müssen wir dafür sensibilisieren, dass vieles, was Sie auf Social Media Plattformen sehen, heute nicht real, sondern KI-generiert ist." Dies sei zudem in der politischen Kommunikation eine große Herausforderung.
Auch das Thema Ausbildung versus Studium spielte bei der Diskussion mit den Besucherinnen eine Rolle. „Ich plädiere wirklich dafür, dass jeder, der die Schule mit dem Abitur verlässt, sich bewusst Gedanken darüber macht, ob das Studium für ihn der richtige Weg oder ob nicht eine Ausbildung besser passen könnte. Damit legt man eine solide Basis für die Zukunft.", argumentierte Henning Rehbaum. Er habe selbst erst eine Berufsausbildung gemacht und im Anschluss studiert. „Ich habe sehr davon profitiert, dass ich so genau wusste, was ich wollte und viel selbstständiger war, da ich schon einige Jahre Berufserfahrung hatte."
Nach dem Gespräch ging es für die Gruppe noch bei schönstem Frühlingswetter auf die Reichstagskuppel. Neben dem Besuch im Bundestag standen auch ein Besuch im jüdischen Museum, eine Führung in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen und eine Stadtrundfahrt auf dem Programm der Besuchergruppe.

