Anfang Juni übergab Ahlens Bürgermeister Dr. Alexander Berger persönlich die Fahrzeugschlüssel an seinen Amtskollegen Andrii Dranchuk. „Diese Spende ist ein sichtbares Zeichen unserer Verbundenheit, einer Freundschaft, die weit über formale Erklärungen hinausgeht“, betonte Dr. Berger bei der feierlichen Übergabe.
Dranchuk zeigte sich dankbar und kündigte an, das Fahrzeug werde dazu beitragen, logistische und infrastrukturelle Herausforderungen in seiner Stadt besser zu bewältigen. Seit seiner Ankunft hat der Kleinbus bereits mehrfach die örtliche Feuerwehr bei Einsätzen unterstützt, unter anderem bei Übungen zur Wasserrettung am Fluss Tyra.
Der gespendete Ford-Kleinbus, Baujahr 2006, hatte beim Verlassen Ahlens etwa 50.000 Kilometer auf dem Tacho. Vor der Übergabe wurde er in der Werkstatt der Ahlener Umweltbetriebe umfassend geprüft und für die weite Strecke nach Khotyn technisch vorbereitet.
Die Stadt Khotyn zählt rund 20.000 Einwohner und liegt in der Westukraine an der Grenze zu Rumänien und der Republik Moldau. Aktuell beherbergt die Stadt zusätzlich etwa 3.000 Binnenvertriebene, die vor dem Krieg im Osten des Landes geflüchtet sind.
Ahlen engagiert sich im Rahmen seiner Möglichkeiten gezielt und bedarfsorientiert für die Unterstützung Khotyns. Dabei kommen auch externe Fördermittel, Spenden und Zuschüsse zum Einsatz. Die Verbindung zwischen den Städten entstand durch Ahlens brandenburgische Partnerstadt Teltow, die sowohl mit Ahlen als auch mit Khotyn partnerschaftlich verbunden ist.