Wirtschaftsförderer Stefan Deimann verlässt Ahlen

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Stefan Deimann wird seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH (WFG) aus persönlichen Gründen im nächsten Jahr beenden. Deimann, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Alexander Berger sowie Timm Ostendorf, Vorsitzender des Gesellschafters Pro Ahlen e.V., haben sich einvernehmlich darauf verständigt, den Geschäftsführervertrag zum 31. März 2026 aufzulösen.

Bis dahin wird Stefan Deimann seine Aufgaben weiterführen und daran mitwirken, die Übergabe der Geschäfte an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin vorzubereiten. Der 60-Jährige trat im Oktober 2022 das Amt als Chef der Ahlener Wirtschaftsförderung an. 

„Nach reiflicher Überlegung“ habe er, so Deimann, die zuständigen Gesellschafter der WFG Ahlen gebeten, seinen Geschäftsführervertrag aus persönlichen Gründen vorzeitig aufzuheben. „Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Die Arbeit für die WFG Ahlen war für mich nicht nur beruflich, sondern auch menschlich eine große Bereicherung.“ Er habe mit engagierten Menschen in Wirtschaft, Stadtverwaltung und Politik zusammenarbeiten dürfen, „dafür bin ich sehr dankbar.“ Gleichzeitig spüre er, „dass nun ein Zeitpunkt gekommen ist, an dem ich persönlichen Prioritäten mehr Raum geben möchte.“ Dieser Schritt erfolge nicht aus Unzufriedenheit, sondern aus dem Wunsch nach neuer Balance. „Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam angestoßen haben, sei es in der Digitalisierung, der Vernetzung von Unternehmen oder in der Positionierung Ahlens als zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort.“ Deimanns besonderer Dank gelte „dem Aufsichtsrat, meinem Team und allen Partnern, mit denen ich konstruktiv und vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte.“ Bis zu seinem Ausscheiden werde er seine Aufgaben mit vollem Engagement weiterführen und auch darüber hinaus Ahlen verbunden bleiben.

Bürgermeister Berger dankte dem scheidenden Geschäftsführer für dessen Einsatz in den zurückliegenden drei Jahren. „Stefan Deimann hat aktiv den Kontakt zu den Unternehmen in Ahlen gesucht und dazu beigetragen, dass die WFG ihre wichtige Funktion als anerkannter und akzeptierter Partner der Kaufmannschaft sowie des gewerblichen und industriellen Mittelstandes ausgebaut und gefestigt hat.“ Auch im Bereich Stadtmarketing habe er Ahlens Ansehen als „Stadt, in der immer etwas los ist“, nachhaltig gefördert. So sei die WFG unter Deimanns Leitung einer der Hauptmotoren im Jubiläumsjahr „Ahlen800“ gewesen. Dem „engagierten WFG-Team“ wünscht Berger einen reibungslosen Übergang an der Spitze der Gesellschaft. 

„Wir schauen nach vorn“, bestätigt Pro-Ahlen-Vorsitzender Timm Ostendorf mit Blick auf die anstehenden Veränderungen. Vordringlichste Aufgabe sei es nun, den zum Frühjahr freiwerdenden Chefposten mit einer kompetenten Persönlichkeit neu zu besetzen. „Diese Herausforderung nehmen wir als Mitgesellschafter und Aufsichtsratsvertreter entschlossen an“, hält Ostendorf personellen Stillstand für keine Option. Die Aufgabe als WFG-Geschäftsführung sei eine Position mit Perspektive, ideal für Menschen mit Gestaltungswillen und einer starken Verbundenheit zur Stadt und Region. Stefan Deimann habe sich in Ahlen einen Namen gemacht. Für seinen weiteren Lebensweg wünsche er ihm Gesundheit und persönliche Zufriedenheit. 


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